Projekte

No Risk
No Fun
Viele Fragen mich, warum das Ganze
„In einem Interview sagst Du, dass Du das alles nicht machst, um anderen etwas zu beweisen.

Du machst es, weil es Dir in dem Moment ein Gefühl von Freiheit (von Normalität und Integration) gibt. Weil Du dann Deine Handicaps und Hindernisse vergisst.
DAS IST STARK!
Das hat mich berührt.“

Stefan Hagen

Aktuelle Projekte

Weltpremiere– Klettertour Zuckerhut

400 Meter harter Granit, ein klares Ziel vor Augen: der Gipfel, eine Kletterausrüstung und Johnny. Das ist sein Vorhaben für den Oktober 2020 (Corona bedingt 2. Jahreshälfte 2021).
"Einige verziehen da wahrscheinlich ungläubig die Augenbrauen: Aber ich will zeigen was möglich ist und der erste Rollstuhlfahrer und Tetraspastiker sein, der ihn bezwingt" - den Zuckerhut in Rio de Janeiro. Schon jetzt trainiere ich für meine 15-tägige Reise nach Brasilien. Und auch von der Corona-Krise lasse ich mich nicht aus meinem straffen Zeit- und Trainingsplan werfen. Denn nichts, absolut nichts ist unmöglich!

Sei dabei und werde selbst Teil der Weltpremiere.

Weitere Sponsoren gesucht

Aktuell bin ich noch auf der Suche nach Sponsoren für die Kletterexpedition auf den Zuckerhut. Ich freue mich über jede Art von Unterstützung, um dieses Projekt realisieren zu können. Aber schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren...

Umgesetzte Projekte

MUD MASTERS 2020

Teilnahme als erster Tetraspastiker am Hindernislauf durch Schlamm und Matsch. Die 16 km Distanz mit 37 Hindernissen wie Wassergräben, Steilwände und andere knifflige Hindernissen ohne Rollstuhl und Gehstöcken in 6 Stunden grandios bewältigt. Ein rießiges Dankeschön an mein gesamtes Team!

Weltrekord

Die Idee, mit Rollstuhl vom 7,5 m-Turm zu springen, kam mir spontan. Mich hat es tierisch aufgeregt, dass Menschen immer noch Angst haben, normal mit eingeschränkten Personen umzugehen. Und da dachte ich mir, ich springe einfach mit dem Rollstuhl vom 7,5 m-Turm - etwas, das mir so niemand zugetraut hat, und um den Leuten die Angst zu nehmen. Respekt hatte ich im Vorfeld schon, aber nicht wirklich Angst. Ich kann auch auf der Straße umfallen und mir den Kopf anschlagen.

Skating

Vom Rollstuhl ging es für mich 2018 erst einmal aufs Longboard – zu Trainingszwecken für meine ein Jahr zuvor geweckte Neugier zum Surfen. Bei meinem Longboard handelt es sich um eine selbst entwickelte spezielle Anfertigung. Es hat extra Stützräder an den Seiten als Kipp-Schutz wegen meines schlechten Gleichgewichts. Meine Gehstöcke geben mir Stabilität. Betrieben wird das Longboard mit einem E-Motor und zugehöriger Fernbedienung von MELLOW BOARDS.

Surfing

Zum Surfen bin ich mehr oder minder durch Zufall gekommen, als ich 2016 und 2017 als Zuschauer bei den ADH Open war und mir dachte: „Das ist cool. Das will ich auch. Das muss doch irgendwie machbar sein!?“

Wie fürs Skaten habe ich mir auch ein spezielles Surfboard, mit
Halterungen zum Festhalten überlegt. Funktioniert hatte das
anfangs absolut nicht.
Mein Ziel: 2019 bei den ADH Open antreten.
Tatsächlich wurde die Konstruktion erst 10 Tage vorher fertig. Ich war nie zuvor damit in den Wellen und niemand wusste, ob es überhaupt funktioniert. Dennoch habe ich an den ADH Open teilgenommen und es auf Anhieb in die zweite Runde geschafft. Sollte Surfen jemals paralympische Sportdisziplin werden, werde ich alles geben, um antreten zu können.